2015-10-16 Infomobil S21 in HN

16.10. 2015 10.00 bis 17.15 +7,5°C, zeitweise leichter Regen.

Mit dem Fahrrad gegen das Infomobil S21

Ich habe mich bei meinem Kontrahenten im Infomobil gleich vorgestellt. Er bot mir einen Kaffe an, für den Fall, dass ich friere. Er sprach von einem Stadtentwicklungsprojekt, also weder Bahn- noch Immobilienprojekt. Und bestätigte, dass es nur politisch gewollt ist. Zur Reduzierung der Leistung meinte er, dass früher ja nur kleine Zügle gefahren sind.

Über den ganzen Vormittag hatte ich etwa gleich viel Gespräche wie unser Gegenüber, das Infomobil. Und das war bei uns beiden herzlich wenig, ich denke unter 5 Besucher.

Nachmittags kamen ins Infomobil etwas mehr Interessenten. Bei mir war es ausgewogen mit Sympathisanten und Prolern. Aus den mir bekannten Widerstandskreisen kamen immer wieder Besucher zu mir, danke.

Bei den Prolern war eigentlich nur eine ältere Dame, die Kenntnisse hatte und die sich über die Verbuddelung des Bahnhofs freute, Leistungsfähigkeit interessierte sie nicht, eher der Ärger, dass sich Bauverzögerungen ergeben. Hartnäckig meinte sie, dass das am Widerstand liegt.

Die anderen hatten Migrationshintergrund oder waren (1) Deutscher aus Rumänien. Der lästerte über den alten Bahnhof, über dessen Abriss er sich freute. Der musste auch noch betonen, dass er Lehrer ist. Ich verkneifte mir ein „noch schlimmer“. Die andern hatten indiskutable Vorstellungen, um was es uns bei dem Protest geht. Und wollten auch nichts wissen. 😦

Ein Lehrer der Helene-Lange-Schule HN will mit einer Klasse nach S um den Bau zu besichtigen. Er will uns Gelegenheit zu einem Vortrag vor der Klasse in HN geben. Das nahm ich gerne an und sagte zu, dass jemand aus unserer Gruppe gerne bereit wäre.

Unser Banner war wirkungsvoller als das Infomobil. Das haben mir mehrere Leute bestätigt. Es fiel mir auf, dass Passanten es interessiert anschauten. Wir hatten am Bauzaun der Kilianskirche auch einen guten Standort gefunden.

Der Ordnungsdienst und die Polizei nahm uns nicht zur Kenntnis. Mein Kontrahent kam zum Schluss extra zu mir herüber und lobte meine Standhaftigkeit. Nun ja, wenigstens ein Erfolgserlebnis.

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