2017-11-13 Leserbrief Klimaschutz, Änderungen der HSt

Die Heilbronner Stimme hat meinen Leserbrief stark verändert und auch den Titel in die entgegengesetzte Richtung gelenkt. Rot markiert sind die Änderungen/Kürzungen der HSt. Die Erwähnung der Schreibblocks soll an den Skandal der Verwaltung erinnern, als überteuert eingekauft wurde.

 

Aus der Überschrift „Klimaschutz Heilbronner Art“ wurde „Wandel nicht verschlafen“

Bei seiner Eröffnungsrede zur Klimaschutzkampagne vom 23.10.2017 hat der OB auf den geringen Einfluß der Stadt bezüglich des Klimas gesprochen. Ich möchte dem Stadtrat und der Verwaltung den Rücken stärken und behaupten: Ihr habt einen ganz großen. Lasst euch nicht was anderes einreden.

Seitdem ich in HN wohne, geht es der Stadt Heilbronn darum, mehr Verkehr in die Innenstadt zu lotsen und es dem motorisierten Verkehr zu ermöglichen, möglichst dort zu parken (Parkhäuser). Fußwege und Radwege: Stiefkinder. Wenn es anders wäre, würden nicht so viele Gruppen eine Änderung fordern. Die Fußwege entlang vielbefahrener baumloser Straßen, wer läuft da gerne? Die Radwege, oft nur Alibifunktion. Oft zugeparkt. Die Strafen für den Autofahrer: lächerlich niedrig. Hat man bei der Stadt noch nicht geschnallt, wie teuer ein Quadratmeter ist? Für Investoren gibt es im Gemeinderat vermutlich genug offene Ohren, für die Gesundheit der Stadtbewohner kaum. Man muß bedenken, dass eine Stadt in Straßen investieren muß, wie auch in Schreibblocks. Diese Entscheidungen werden nicht in Berlin und nicht in Brüssel sondern von unseren Stadträten in Heilbronn getroffen.

Als die Allee umgebaut wurde, hatte man bei der Harmonie eine teure Vorschau-Werbetafel aufgestellt. Auf der Allee waren nur Autos, kein einziges Fahrrad und auch nur wenige Fußgänger zu sehen. Welche Stadträte haben diese falsche Weichenstellung kritisiert? Ein Werbeprospekt für das Bugaviertel: Schöne Häuser, viel Grün drumrum, einige Straßen, aber nicht ein Auto. Auch so eine gewollte Lüge.

Passend dazu, die Berichterstattung der HSt, die eine Parkzerstörung (Götzenturmpark) als „spannende Baustelle“ bezeichnet.

Der Politikwandel beginnt ganz unten, also schon in den Kommunen. Wer den Wandel verschläft, den bestraft das Leben oder zumindest das nächste Wahlergebnis.

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